Damen erobern Tabellenspitze zurück

[VON ALEXANDER KECK, Fränkische Landeszeitung 05.02.201]

3:1-Heimsieg über Lohhof bringt Volleyballerinnen der zweiten Liga wieder ein Stückchen näher

Durch den 3:1-Erfolg über den SV Lohhof II haben die Volleyballerinnen des TSV Ansbach den ersten Tabellenplatz in der dritten Liga zurückerobert. Zwei souverän gestaltete Sätze, ein knapp gewonnener und ein knapp verlorener Durchgang brachten optimale drei Punkte und den Aufsteiger damit wieder ein Stückchen näher an die zweite Liga heran. Lohhof war, anders als im Hinspiel, das die Zweitligareserve mit 3:1 gewann, diesmal nur phasenweise in der Lage, den Aufstiegsanwärter ernsthaft zu fordern.

Als die Ansbacher Damen mit ihren zahlreichen Fans in der gut besetzten Theresienhalle den siebten Sieg im achten Heimspiel feierten, schaute Claudia Mürle ein wenig neidisch auf das bunte Treiben. „Ansbach hat auf jeder Position eine Spielerin, die weiß was sie tut. Sie bringen Dynamik in die Halle und das Kombinationsspiel schaut richtig gut aus. Mir gefällt das, wirklich“, meinte die SVL-Trainerin, in deren Team zwei 15-Jährige standen. Passend zum Gesamteindruck war der Matchball für Ansbach ein Aufschlagfehler der Gäste. Von denen leisteten sie sich vor allem im ersten Satz eine ganze Menge. Ansbach führte schnell deutlich (5:0, 10:2, 18:13) und brachte den ersten Satz über das 24:21 dann doch noch relativ sicher ins Ziel (25:21). Im zweiten und vierten Durchgang war Ansbach deutlich überlegen. Gestützt auf eine gute Annahme liefen die Angriffe wie geschmiert. Block, Zuspiel, Abwehr, alles funktionierte mit einer hohen Erfolgsquote. Der ewig lange Ballwechsel zum 3:3 im zweiten Satz mit mehreren schönen Angriffsaktionen und Rettungstaten auf beiden Seiten war einer der Höhepunkte der Partie. Nach den Zwischenständen 7:7, 11:8, 15:10 und 22:12 wurde der erste Satzball, aufgeschlagen von Isabel Auerochs, durch den TSV sofort genutzt. Ähnlich verlief der vierte Durchgang, in dem Ansbach gestützt durch eine Aufschlagserie von Anna Eisenberger mit 7:0 in Führung lag und das eigene Spiel dann gnadenlos durchsetzte (14:4, 20:10, 23:13). Ein Ass von Conny Eichler brachte den Matchball. Spannungsmomente bot dagegen der enge dritte Durchgang, in dem Hüttinger auf eine leicht veränderte Formation setzte. Nach einigen Führungswechseln (3:2, 10:13, 16:16, 20:19) schien sich beim 22:20 schon ein rascher 3:0-Sieg anzubahnen. Allerdings verschlug Eichler tatsächlich zwei Schmetterbälle hintereinander, eine absolute Rarität, und so ging es in die Verlängerung, in der Ansbach einen Matchball vergab (25:24) und Lohhof schließlich den dritten Satzball zum 28:26 durch einen krachenden Schmetterschlag die Linie entlang von Tabea Schwarz nutzte. Der vermeidbare Satzverlust trübte die Laune des Trainers kaum. „Unsere Gesamtleistung hat gepasst. Wir haben es geschafft, durch clevere Bälle die Schwachpunkte beim Gegner zu nutzten“, so Hüttinger. Eine trainiert schon 2. Liga Der Aufstieg in die Bundesliga ist also weiterhin ein heißes Thema beim TSV. Sophia Botsch ist schon jetzt etwas näher an der zweiten Liga dran als ihre Teamkolleginnen. Die Außenangreiferin studiert in Stuttgart und trainiert unter der Woche beim dortigen MTV in der Zweitligamannschaft mit. „Das Training in Stuttgart verläuft sehr diszipliniert. Hier in Ansbach ist mehr Emotion und Freude dabei. Ich denke, das macht unsere Mannschaft auch aus“, sagt Botsch. Bange müsse der TSVMannschaft jedenfalls nicht sein. In der aktuellen Besetzung könne man mit guten Aussichten in der höheren Liga um den Klassenerhalt mitspielen. Ob sie im Falle eines Aufstiegs dann noch bei einem Ligarivalen mittrainieren darf, ist freilich eine ganz andere Frage. TSV Ansbach: Carina Allendörfer, Isabel Auerochs, Sophia Botsch, Steffi Choc, Vera Dietrich, Conny Eichler, Anna Eisenberger, Michelle Geiß- barth, Kerstin Klein, Anna-Sophia Kurzidem, Alexandra Mock, Shari Schülein.

 

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