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Es ging auch ohne Conny Eichler – bis Chemnitz das Spiel in die Hand nahm

Ansbach verlor 2:3 in Chemnitz 

Eine Woche nachdem der TSV Ansbach den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht hatte, musste er beim letztjährigen Meister Dentalservice Gust Volleys Chemnitz eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Chemnitz sicherte sich mit diesem Sieg einen Spieltag vor Saisonende den Klassenerhalt in der dritten Liga.

Neben Mannschaftsführerin Kerstin Klein, die nach einer Verletzung noch geschont wurde, stand mit Conny Eichler eine weitere Leistungsträgerin nicht zur Verfügung.

Daher begannen Sophia Botsch und Michelle Geißbarth auf der Außenposition.

Auf der Diagonalen kam Shari Schülein zum Einsatz, während den Mittelblock wie gewohnt Vera Dietrich und Anna Eisenberger stellten. Libera war standardgemäß Alexandra Mock. Als Zuspielerin schickte das Trainergespann Bomsdorf/Hartinger erstmals Ansbachs Nachwuchstalent Carina Allendörfer mit der Anfangsformation aufs Feld.

Der Tabellenführer versuchte mit druckvollen und variablen Aufschlägen von Beginn an den Gastgeber unter Druck zu setzen, sodass dieser zu keinem erfolgversprechenden Spielaufbau kam. Ebenso war eine sichere Annahme Garant für einen erfolgreichen Angriff, bei dem vor allen Sophia Botsch und Anna Eisenberger nach einem variablen Zuspiel von Carina Allendörfer sowohl dem gegnerischen Block als auch dessen Feldbabwehr kaum eine Chance ließen.

Mit 25:19 ging Ansbach aus dem ersten Satz als Sieger hervor. Es hatte den Anschein, als ob in dieser Begegnung nochmals alle Spielerinnen zum Zuge kommen sollten. Für Vera Dietrich nahm Anna-Sophia Kurzidem die Mittelblockerposition ein, Isabel Auerochs ging auf die Diagonale und Steffi Choc kam für Carina Allendörfer als Zuspielerin aufs Feld. Auch dies änderte an der Überlegenheit der Ansbacherinnen nichts, die auch diese Satz mit 25:16 deutlich gewannen.

Nun hatte es den Anschein, als ob sich Ansbach bereits als sicherer Sieger fühlte. Eigenfehler bei der Angabe und ein zu statischer Bewegungsablauf, aus dem häufig eine schlechte Annahme resultierte, führten dazu, dass die Sachsen Oberwasser bekamen. Sie nahmen von nun an das Heft in die Hand und überzeugten mit einem sicheren Spielaufbau, der vor allem über ihre beiden Außenangreiferinnen Yvonne Barth und Anna-Maria Nitsche erfolgreich abgeschlossen wurde. Weitere Experimente auf Ansbacher Seite blieben ab diesem Zeitpunkt ohne Erfolg. Mit den scharf platzierten, langen Aufschlägen hatte Ansbach bei der Annahme Probleme, sodass kein schnelles und variables Zuspiel mehr möglich war. Nicht nur die Spielerinnen aus Chemnitz, sondern auch die Zuschauer witterten nun die Chance, dass der Klassenerhalt bereits an diesem Spieltag perfekt gemacht werden könnte. Sie standen lautstark hinter ihrem Team, das sich in einen wahren Spielrausch steigerte. Der Gastgeber war sowohl im Angriff als auch in der Feldabwehr überlegen und ging aus den drei weiteren Sätzen mit 25:20/25:10 und 15:10 als verdienter Sieger hervor.

Ansbach zog die Erkenntnis aus der Partie, dass die Mannschaft auch ohne Conny Eichler ein gut eingespieltes Team ist und dass die Begegnung trotz Überlegenheit erst nach drei gewonnenen Sätzen abgehakt werden darf.

Einen Punkt konnte man trotzdem mit nach Hause nehmen.

Ansbach spielte mit: Carina Allendörfer, Isabel Auerochs, Sophia Botsch, Steffi Choc, Vera Dietrich, Anna Eisenberger, Michelle Geißbarth, Alexandra Mock, Anna-Sophia Kurzidem und Shari Schülein.

 

 

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