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Die beste Mannschaft auf dem Weg nach oben

Ein zunächst nervöser und dann mitreißender Auftritt im Spitzenspiel bringt Ansbach der 3. Liga näher (Artikel Fränkische Landeszeitung vom 19.12.16)

In den Vorbereitungsspielen haben die Volleyballerinnen des TSV Ansbach schon öfter gegen Mannschaften aus der 3. Liga gespielt. Nun sieht es ganz danach aus, als würden sie demnächst auch in Punktespielen auf Drittligisten treffen. 

Durch den 3:2 Siegen im Spitzenspiel gegen den TV Dingolfing baute die Mannschaft von Trainer Wolfgang Hüttinger den Vorsprung an der Tabellenspitze weiter aus. Nach dem elften Sieg in Folge liegt Ansbach nun bei optimistischer Rechnung acht, bei pessimistischer (Dingolfing hat ein Spiel weniger absolviert) fünf Punkte vor den Verfolgern. Eine sehr komfortable Ausgangsposition für die letzten siebe Saisonspiele. Mit einem Sektglas wollte Abteilungsleiter Tilman Botsch nach der aufregenden Partie dennoch nicht auf den Titel anstoßen ("Das ist noch ein langer Weg").

Klar ist aber auch, dass man den Aufstieg einkalkulieren muss. Und das tut man gerne. "Wir wollen aufsteigen", stellt Botsch klar. Und es sei auch nicht so, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga den Verein vor unlösbare Herausforderungen stellen würde. Selbst in personeller Hinsicht glaubt Botsch das Aushängeschild seiner Abteilung seiner Abteilung gerüstet: "Wenn eine Mannschaft zusammenbleibt, sehe ich gute Chancen, auch in der höheren Liga zu bestehen. Die seltene Gelegenheit vor der Rekordkulisse von 300 Zuschauen neue Fans zu erobern, hat die mit Abstand beste Mannschaft, die Ansbach je hatte" mit Bravour bestens genutzt. Das Spiel bot zwei Stunden ausgezeichnete Unterhaltung und einen strahlenden Sieger der bei 0:2- Satzrückstand schon ziemlich nahe an einer klaren Niederlage war. Ein Erfolg, der für die Siegermentalität des Teams spricht. Und für dessen Qualität, speziell was die breitere Bank betrifft. Ansbach hatte den variableren Kader. Ein Beispiel: Weil Sophia Botsch nicht das Niveau erreichte, das sie unter anderem selbst von sich erwartet (passend dazu beendete sie den ersten Satz mit einer Fehlaufgabe), bekam Michelle Geißbarth mehr Spielanteile, die der Neuzugang unbekümmert zu feinen Punkten nutzte. Ein Ass der 18-Jährigen beendete die vierten Satz. "Wir haben einfach eine super Mannschaft", freute sich Conny Eichler, die sich allerdings persönlich allerhand Lob verdient hatte. Als Angreiferin, im Block, oder auch mal bei der Annahme, die ehemalige Nationalspielerin spielte eine Hauptrolle bei diesem Erfolg. "Great", lobte TVD-Trainer Dick Runesson die Ansbacher Nummer vier, "ich hätte sie gerne in meiner Mannschaft gehabt." Dabei war das Team des Schweden mit einigen ehemaligen Zweitligaspielerinnen ja auch nicht gerade schwach besetzt. Und dass Lise Große-Hering und Christine Weidl jeden Gegner gehörig unter Druck setzen können, wurde vor allem in den ersten beiden Sätzen klar. Den ersten Durchgang gewannen die Gäste nach engem Verlauf (5:9, 14:18, 20:20, 22:24) mit 25:23. Den zweiten Satz schnappte sich der TV mit 25:15 und spielte dabei vor allem in der Endphase sehr souverän (7:6, 9:11, 12:18). Da wurde es ziemlich still in der Theresienhalle. Die Wende schaffte Ansbach in dritten Durchgang. Unter anderem eine Aufschlagsserie von Anna Eisenberger war die Grundlage für den 9:2-Vorsprung, der allerdings wenig später wieder weg war (13:12). Über 18:15, 20:16 und 21:19 war beim 24:20 der Boden für den 25:20 Satzgewinn bereitet, den Conny Eichler mit einem Schmetteraufschlag sicherstellte. Den vierten Satz holte sich der TSV im Schnelldurchgang mit 25:14 und damit die Unterstützung des Publikums zurück. Im Tiebreak lag Ansbach schon 2:5 zurück, kämpfte sich heran (8:8), ging in Führung (13:9) und schließlich holte Eisenberger zum entscheidenden Schmetterschlag aus (15:10).

"Nervosität und Erwartungsdruck" nannte Hüttinger als Gründe für die Probleme in den ersten beiden Durchgängen, in denen auch die Annahme nicht überzeugte. Zur Wende trug bei, dass es Ansbach gelang, mehr Druck aus den Aufschlägen zu entwickeln und das eigene Spiel besser aufzubauen.

Für Ansbach spielte: Auerochs, Bomsdorf, Botsch, Choc, Dietrich, Egersdörfer, Eichler, Eisenberger, Geißbarth, Henninger, Klein und Kurzidem. 

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