Meisterfrauen im Goldregen

Artikel FLZ vom 06.03.2017

Ansbacher Volleyballerinnen sichern sich mit Heimsieg über SV Esting vorzeitig den Regionalliga-Titel ANSBACH (ke) – Am Ende regnete es glitzernde Goldfolie und süßen Sekt und Rosen gab es auch noch. Mit einem 3:1-Sieg über den SV Esting sicherten sich die Volleyballerinnen des TSV Ansbachgestern vorzeitig den Titel in der Regionalliga und damit verbunden den Aufstieg in die 3. Bundesliga. Am Abend zuvor erst hatten die Ansbacher Basketballer die Theresienhalle zum Tollhaus gemacht (siehe Artikel oben) und wenige Stunden später zogen die Volleyballerinnen des Vereins nach. Allerdings hat deren Erfolg die sporthistorisch größere Bedeutung: Der Regionalliga- Titel ist der größte Erfolg in der Geschichte der Abteilung, die noch nie zuvor ein Team in der dritten Liga hatte. Die Sektdusche für Trainer Wolfgang Hüttinger und seine Mädels war anschließend obligatorisch. Auch für Hüttinger ist es der größte Erfolg seiner mittlerweile 20- jährigen Trainerlaufbahn. Dabei ist ihm und der Mannschaft Bemerkenswertes gelungen.

Vergangenes Jahr musste Ansbach als Aufsteiger in der Relegation noch um den Klassenerhalt kämpfen, nun dominiert die Mannschaft die Liga und festigte mit dem 16. Sieg im 16. Spiel Platz eins. Der TSV Ansbach hat Niederlagen einfach abgeschafft. Dabei war es nicht so, dass der Tabellenführer die Gäste aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck einfach so aus der Halle geschossen hätte. Im ersten Satz (17:25) passierte ziemlich genau das Gegenteil davon. Nervös und enorm fehlerbehaftet war das Ansbacher Spiel. Der frühe Rückstand (1:4, 5:9) konnte zwar beim 13:13 egalisiert werden, aber es war zu wenig Konstanz in den Aktionen, um den Satzverlust zu vermeiden. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein zähes Ringen (4:4, 8:8, 11:13, 19:20), ehe der TSV über das 22:22 beim 25:22 gleich den ersten Satzball zum Ausgleich nutzte. In den dritten Durchgang startete Ansbach gut und sicher (8:3, 12:7), musste die Gäste aber wieder herankommen lassen (20:19) und nutzte in der Endphase souverän seine Chancen zum 25:21-Sieg. Da erkannte man den durch die lange Siegesserie enorm selbstbewussten TSV Ansbach endlich wieder. Der vierte Durchgang war eine klare Sache. Die Feierlaune in der Halle stieg von Punkt zu Punkt (8:1, 13:5, 19:15, 22:16, 25:16). Die Frage nach dem Sieger stellte sich nicht mehr. Das große Plus des Meisters war erneut die Möglichkeit, viele Variablen ins Spiel einzubauen. Während der SV Esting mit nur sieben Spielerinnen antrat und also kaum Wechselmöglichkeiten hatte, schöpfte Hüttinger aus einem viel größeren personellen Reservoir und hatte damit bedeutend mehr taktische Möglichkeiten. Wenn Ansbach die einigermaßen zuverlässig auf das Feld bringt, wird es für jeden Gegner schwer. Neben der ehemaligen Nationalspielerin Conny Eichler, die im Angriff wieder die Hauptrolle spielte und bei enorm vielen Punktgewinnen direkt oder indirekt beteiligt war, gefielen auch Zuspielerin Steffi Choc, die mit einer Finte beim Zuspiel mehrere direkte Punkte erzielte, und Michelle Geißbarth, deren Aufschläge Esting häufig vor unlösbare Probleme stellten.

 

meister rlso

TSV Ansbach: Lea Bomsdorf, Anna Eisenberger, Isabel Auerochs, Conny Eichler, Carolin Henninger, Sophia Botsch, Vera Dietrich, Kerstin Klein, Michelle Geißbarth,
Stefanie Choc, Anna-Sophia Kurzidem.

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