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Hitchcock-Atmosphäre bei der Bundesligapremiere der Ansbacher Volleyballerinnen

TSV Ansbach gewinnt gegen VCO Dresden im Tiebreak

Eine, an Spannung kaum zu überbietende Bundesligapremiere des TSV 1860 Ansbach durchlebten die ca. 450 Zuschauer, die sich am Samstag in der Sporthalle des Theresien-Gymnasiums einfanden, um der Begegnung zwischen dem TSV 1860 Ansbach gegen den VCO Dresden beizuwohnen. Nach über 2-stündiger Spielzeit ging der Gastgeber als glücklicher Sieger aus der Partie hervor.

Ansbachs Trainer Wolfgang Hüttinger begann mit folgender Aufstellung: Zuspiel: Steffi Choc, Außenangriff: Sophia Botsch, Neuzugang Christin Heim, Diagonal: Shari Schülein, Mittelblock: Anna Eisenberger und Vera Dietrich. Isabel Auerochs hatte ihre Premiere als Libera

VCO Dresden startete mit: Meghan Barthel: Zuspiel, Außenangriff: Sina Stöckmann, Julia Wesser, Diagonal: Lydia Stemmler, Mittelblock: Lena Liegert, Monique Strubbe, Libera: Mia Anna Strauß.

Die Partie begann zunächst sehr zerfahren. Dem Ansbacher Team merkte man die Nervosität an. Man hatte Probleme bei der Annahme und geriet mit 1:5 in Rückstand. Die großgewachsenen Spielerinnen von der deutschen Nachwuchsschmiede stellten in dieser Phase ihre Dominanz am Netz unter Beweis. Ansbach kam nun besser ins Spiel und Dresden hatte ebenfalls Probleme bei der Annahme, sodass kein geordneter Spielaufbau zustande kam. Der Gastgeber hatte nun seine Anfangsnervosität abgelegt und eine sichere Annahme garantierten einen konsequenten Spielaufbau über Ansbachs Zuspielerin Steffi Choc, die vor allem die Außenangreiferinnen Christin Heim und Sophia Botsch einsetzte. So konnte Ansbach bereits zum Stande von 6:6 ausgleichen. Wenig entgegenzusetzen hatte der gegnerische Block den knallharten Schmetterbäller von Sophia Botsch, die an diesem Tag über sich hinauswuchs. Von nun an kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Michelle Geißbarth kam aufgrund ihrer gefährlichen Angaben für Christin Heim auf der Außenposition ins Spiel. Beim Stande von 24:23 ging Ansbach erstmals in Führung. Zum Aufschlag wechselte Hüttinger Anna-Sophia Kurzidem ein. Doch die gegnerische Annahme stand sicher und es kam zu einem Angriff über Außen, der Vom Ansbacher Doppelblock Choch/Eisenberger zwar geblockt wurde, aber vom Block ins Seitenaus ging. Vor den Augen der Ansbacher Bank, aber schwer zu sehen für beide Schiedsrichter war, dass der Ball zuvor noch leicht den Rücken einer Dresdner Spielerin berührte. In der spanndenden Schlussphase hatte der Gegner das nötige Glück auf seiner Seite und gewann mit 25:23.

Ähnlich wie der erste Satz begann auch der Zweite. Dresden führte bereits 9:2 und der Satz schien eine klare Angelegenheit für die Gäste zu werden. Doch Ansbach steigerte sich in einen wahren Spielrausch und glich beim Stande von 16:16 aus. Die Angriffsvariationen wurden immer sicherer und dem gegnerischen Block fiel es immer schwerer, sich darauf einzustellen. Ein ums andere Mal war es Sophia Botsch, die dem gegnerischen Block und der Feldabwehr das Nachsehen ließ. Der Doppelwechsel bei den Dresdnern in der Schlussphase konnte auch nichts mehr daran ändern, dass Ansbach den 2. Satz mit 25:23 für sich entschied. Im dritten Satz konnte sich kein Team nennenswert absetzen. In der Schlußphase waren die Gäste das erfolgreichere Team und ging durch einen 25:23-Satzgewinn mit 2:1 in Führung. Beim Stande von 13:7 für Dresden im vierten Satz schien die Begegnung gelaufen zu sein. Für Shari Schülein stand zwischenzeitlich Kerstin Klein, für Christin Heim, Michelle Geißbarth auf dem Feld. Doch Ansbach gab sich längst nicht geschlagen. Nun wurde auch der Mittelblock häufiger ins Szene gesetzt, und Dresden hatte Probleme, dem schnellen variantenreichen Zuspiel des Gastgebers etwas entgegenzusetzen. Während Anna Eisenberger durch knallharte Schmetterbälle punktete, war Vera Dietrich eher durch platziert gesetzte Bälle erfolgreich. Der Gastgeber dominierte zwar am Netz aber Ansbach war nun auch mit Angriffsbällen hinter der Dreimeterlinie erfolgreich. Als Ansbach zum 19:19 ausglich, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Sie feuerten ihr Team lautstark an und der Volleyballkrimi erreichte seinen Höhepunkt. Es kam zu langen, hart umkämpften Ballwechseln, bei denen sich beide Mannschaften nichts schenkten. Sophia Botsch war es letztendlich, die den Ball zum 27:25 versenkte.

Die Entscheidung musste nun im Tiebreak fallen. Dresden etwas konsterniert, Ansbach im Spielrausch. Dem schnellen, variantenreichen Angriffsspiel hatten die jungen Spielerinnen wenig entgegenzusetzen. Dresden stellte nochmal seine Überlegenheit am Netz unter Beweis und kam nach einer klaren Führung von Ansbach nochmal auf 7:9 heran. Doch dann ließ der Gastgeber nichts mehr anbrennen. Auf der Diagonalen war Kerstin Klein in der Schlussphase ein wichtiger Punktegarant. Mit 15:9 endete der Satz dann doch noch relativ klar und Ansbach fuhr durch diesen 3:2-Sieg die ersten beiden Punkte in der zweiten Bundesliga ein.

Zum „Most Valuable Player“ wurde auf Ansbachs Zuspielerin Steffi Choc. Bei den Dresdnerinnen erhielt Außenangreiferin Sina Stöckmann den Titel.

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