Dem Favoriten Paroli geboten

Ansbach unterliegt Unterhaching knapp mit 1:3

Beinahe wäre der Tabellenvorletzte TSV Ansbach dem bislang verlustpunktfreien Tabellenzweiten TSV Unterhaching zum Stolperstein geworden. Denkbar knapp musste man sich mit 1:3 (25:20/23:25/22:25/22:25) dem Aufstiegsfavoriten geschlagen geben.

Für Libera Lea Bomsdorf, die bereits gegen Eibelstadt leicht angeschlagen auf dem Feld stand, sprang die Allrounderin Isabel Auerochs aus dem Landesligateam ein. Sie hatte bereits als Außenangreiferin und Diagonalspielerin Zweitligaerfahrung und strahlte auch als Libera die notwendige Ruhe und Zuverlässigkeit im jungen Ansbacher Team aus. Auch Trainer Matthias Lomba musste kurzfristig absagen, sodass Lars Bomsdorf die Rolle des Chefcoaches übernahm und von Christina Schwab und Lea Bomsdorf unterstützt wurde. Mit Caro Januschke fehlte beim Gastgeber eine seiner Leistungsträgerinnen.

In der Anfangsformation standen Luisa Scholze, Viktoria Settler (Außenangriff), Vera Marchegiani, Thea Jüttner (Mittelblock), Anna-Sophia Kurzidem (Diagonalangriff), Katia Kapischke (Zuspiel) und Isabel Auerochs (Libera) auf dem Feld.

Bis zum Stande von 8:9 lief Ansbach im ersten Satz einen Rückstand hinterher, ehe Ansbachs Block, allen voran Jüttner den gegnerischen Angriff kein Durchkommen ließ und Auerochs in der Feldabwehr reaktionsschnell agierte. Beim Stande von 10:14 nahm Unterhachings Trainer Maximilian Siebold eine Auszeit. Diesen Vorsprung konnte man zunächst bis zum 18:14 durch platzierte Angriffsbälle von Settler, starke Angaben von Anna-Sophia Kurzidem und mehreren Angabenfehlern des Gegners verteidigen. Den Oberbayern gelang es nochmal auf 20:19 heranzukommen. Nach einer Auszeit von Bomsdorf konnte Ansbach durch ein variables Zuspiel von Kapischke, das sich nicht nur ausschließlich auf den Außenangriff konzentrierte eine 23:20-Führung herausspielen, ehe Settler durch einen platzierten Lob und Jüttner/Settler durch einen erfolgreichen Block den Sack zumachten. 25:20-Endstand für Ansbach.

Der Gastgeber versuchte nun, nachdem der Angriff am Netz häufig im Ansbacher Block hängen blieb, über den Rückraumangriff zum Erfolg zu kommen, was ihm auch zunächst gelang und eine 7:3-Führung einbrachte. Durch platzierte Schmetterbälle von Settler, starken Angaben von Kapischke und Aufschlagfehlern des Gegners kamen die Mittelfranken auf 14:13 heran. Die Unterhachinger waren ab diesen Zeitpunkt die tonangebende Mannschaft und bauten ihre Führung zum 21:14 aus. Ansbach gab sich jedoch noch lange nicht geschlagen. Trotz dieses Rückstandes setzte Bomsdorf weiterhin auf die Anfangsformation, was sich auch bewährte. Starke Angaben von Kurzidem, variantenreiches Zuspiel von Kapischke und ein hervorragender Block von Jüttner/Kapischke setzten den Gegner unter Druck, der auch durch Angabenfehler dazu beitrug, dass Ansbach zum 22:22 ausgleichen konnte. In der Schlussphase hatte der Gastgeber das nötige Quentchen Glück auf seiner Seite und gewann mit 25:23.

Im folgenden Satz kam es zunächst zu einem offenen Schlagabtausch mit langen Ballwechseln. Für Kapischke schickte Bomsdorf beim Spielstand von 7:8 Allendörfer als Zuspielerin aufs Feld. Der Angriff der Ansbacher konzentrierte sich nicht mehr hauptsächlich auf Settler. Die Angriffsbälle der zweiten Außenangreiferin Luisa Scholze werden von Mal zu Mal härter und platzierter und in der Mitte punktete Vera Marchegiani mit überlegt gesetzten Bällen. Beim 15:16 wurde Lilli Mürau für Scholze eingewechselt. Es kam zu langen, hart umkämpften Ballwechseln mit reaktionsschnellen Aktionen auf beiden Seiten. Auch dieser Satz war bis zum 25:22-Endstand für Unterhaching an Spannung kaum zu überbieten. 

Ähnlich wie der dritte Satz verlief auch der Folgende. Erst beim Stande von 15:11 konnte sich der Gastgeber absetzen. Das junge Ansbacher Team gab sich auch diesmal nicht geschlagen, kämpfte um jeden Ball und hatte auch diesmal wieder knapp mit 22:25 knapp das Nachsehen. „Das war unser bestes Spiel der Saison – einfach geil“. So die Worte von Lars Bomsdorf nach dem Spiel. Das kann Grund zur Hoffnung geben.

Most Valuable Player wurde bei den Ansbachern erneut Viktoria Settler. Theresa Hebel bekam diese Auszeichnung bei Unterhaching. 

Ansbach spielte mit: Luisa Scholze, Katia Kapischke, Anna-Sophia Kurzidem, Vera Marchegiani, Carina Allendörfer, Lilli Mürau, Thea Jüttner, Viktoria Settler und Isabel Auerochs.

Das nächste Heimspiel findet am 9.1.2022 um 15.00 gegen den ASV Sonthofen statt.

 

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